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Passend zum Oktober und der Kürbissaison möchte ich euch daher meine selbstgemachten Kürbis-Gnoccis nicht vorenthalten. Da homemade Gnoccis nicht mit den gleichen Namensträgern aus der Tüte zu vergleichen sind, esse ich sie am liebsten fast pur. Am besten eignet sich Salbei, Tomaten, Oregano, Zwiebeln, Knoblauch… wonach es euch gerade steht!
Das Rezept eignet sich für 3-4 Personen

Zutaten für den Teig:

1/2 Hokkaido Kürbis
1/2Tl Salz
1/2Tl Pfeffer
Muskat
Mehl Typ 405

Außerdem (optional):

Olivenöl, Zwiebeln, Knoblauch, Oregano, Tomaten

Zubereitung:

Den Kürbis abwaschen, halbieren und die Kerne entfernen. Hokkaido kann mit Schale gegessen werden (diese färbt unsere Gnoccis dann auch wunderbar orange). Eine Kürbishälfte in Stücke schneiden, die andere Hälfte am besten in den Kühlschrank legen und am nächsten Tag weiterverarbeiten. Nun einen Topf mit Wasser und Salz zum kochen bringen und den Kürbis darin etwa 15Minuten weich kochen. Anschließend das Wasser abgießen, den Stücke in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken.
Es ist wichtig, dass ihr hierfür keinen Pürierstab oder ähnliches verwendet, da die Masse sonst zu matschig wird.
Sobald das Kürbisstampf Kartoffelpüree ähnelt kann Salz, Pfeffer und Muskat dazugegeben werden. Alles gut vermischen. Anschließend wird das Mehl zugefügt. Ich habe hier keine genaue Gewichtsangabe gemacht, da diese immer sehr variiert und von der Flüssigkeit im Kürbis abhängt. Am besten gibt man immer ein wenig Mehl dazu, solange bis man aus dem Teig eine Kugel formen kann, die nicht mehr an den Händen kleben bleibt.

Den Teig in längliche Stücke teilen und zu „Stangen“ rollen. Diese nun in etwa 3cm große Stücke schneiden und nach belieben mit einer Gabel Muster eindrücken. Natürlich kann man die Gnoccis formen und kneten wie es gefällt! 

Die rohen Gnoccis werden nun nacheinander in einen mit Salzwasser kochenden Topf geworden. (Nacheinander bedeutet, dass ihr ca drei Kochgänge benötigt.) Wer schonmal Spätzle selbst gemacht hat weiß wie es funktioniert: Die Gnoccis werden nach kurzer Zeit nach oben schwimmen, dort lässt man sie kurz verweilen und fischt sie dann heraus in ein Sieb oder eine Schüssel. Immer darauf achten, dass das Wasser kochend bleibt.

Zu guterletzt nur noch eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin einige Minuten anbraten. Anschließend die Tomaten hinzufügen und mitbräteln. Nun können die Gnoccis auch mit in die Pfanne. Abgeschmeckt werden kann das ganze noch mit Salz, Pfeffer und Oregano.

Guten Appetit!