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 16.12.2010, Donnerstag 19 Uhr im „Esperanto“ Carolastraße 7, Chemnitz Argumente für und wider den Begriff „Drogenkompetenz“ Im Anschluss Diskussion unter anderem mit René Reinhold, Gründer und Geschäftsführer von Chillhouse, einer der bekanntesten Headshop-Ketten Deutschlands. In der Diskussion um eine liberalere Drogenpolitik dominieren auf beiden Seiten ideologisch anmutende Argumentationsmuster. Dies kann insofern nicht verwundern, als dass immer dann, wenn wirkliche Probleme auftreten, reflexhaft institutionelle Hilfe hinzugezogen wird. Drogenrealität wird so häufiger als gemeinhin angenommen zu psychiatrischer Realität und ist genau so heterogen wie es der wirklichen Verbreitung von legalen wie illegalen Drogen in allen Schichten der Bevölkerung entspricht. Vor dem Hintergrund der besonderen Erfahrungen aus der akutpsychiatrischen Praxis gibt dieses kasuistisch angelegte Referat zunächst sowohl einen Überblick über die klinischen Aspekte verschiedener Abhängigkeitserkrankungen als auch über die psychosozialen Implikationen akuter drogenassoziierter (Not)Fälle. Die besondere Perspektive ermöglicht differenzierte Schlussfolgerungen, die im Seminar diskutiert werden sollen. Referent: J.Schneider, KIinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Verhaltensmedizin Chemnitz, Referent in der psychiatrisch- pflegerischen Fort und Weiterbildung am Bildungszentrum der Klinikum Chemnitz gGmbH. www.gnosos.de Das Angebot ist kostenlos. Ein Projekt des Rings Politischer Jugend Sachsen e.V. in Kooperation mit Grünen Jugend Sachsen. Finanziert aus Mitteln des Freistaats Sachsen. Inhaltlich verantwortlich: Fabian Wiechell, Grüne Jugend Chemnitz.
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