Sechs Minuten und zwanzig Sekunden.
So lange brauchte der Amokläufer, der am 14.Februar 2018 an einer Schule in Parkland in den USA, 17 Menschen erschoss.

EMMA GONZALES

war eine der Überlebenden Schüler:innen des Schulmassakers.
Zusammen mit Mitschüler:innen kämpft sie seitdem für schärfere Waffengesetze in den USA. Bekannt wurde sie, als sie drei Tage nach dem Amoklauf eine Rede auf einer Gedenkveranstaltung hielt. In dieser Rede prangerte sie die Waffenpolitik und die Waffenlobby NRA an. Innerhalb kürzester Zeit formte sich ein Widerstand, der unter dem Hashtag #NeverAgain gegen ein Vergessen aller Opfer von Schulmassakern und die amerikanische Waffenpolitik kämpft. Emma organisierte den „March for our lives“ und legte sich auf Twitter mit Donald Trump an.
Sie wurde zum Gesicht der Bewegung. Eine junge Frau, die auf eine Nachfrage der New York Times antwortet: „Das ist jetzt meine ganze Welt. Ich kann mir nicht erlauben, nicht darüber zu reden“.